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Mustafa Iskandarani, Albert Heins (oben)

 

Paso doble

Inhalt (ENTHÄLT SPOILER)

Parallelmontage: Eine Frau kleidet sich vor einem Spiegel an, ein Mann rasiert sich vor einem Badezimmerspiegel, kleidet sich ebenfalls an, gesellt sich zu der Frau, ein halbwüchsiges Mädchen und ein gleichaltriger Junge sitzen wartend auf einer Couch. Die Frau sitzt auf der Toilette, putzt sich ab, geht, der Mann schimpft ihr hinterher, spült, stellt erst den einen, dann den anderen Fuß auf den Toilettendeckel, um sich die Schuhe zu putzen. Das Paar, nun ausgehfertig, verabschiedet sich von den feixenden Jugendlichen. Die Titel. Aufgereihte Pärchen, sie werden von einer Tanzlehrerin zum Beginn eines neuen Kurses begrüßt. Das Paar aus der Vortitelsequenz gesellt sich verspätet hinzu. Die Tanzlehrerin stellt den Plattenspieler an und läßt die Paare nach ihrem Kommando tanzen. Das Paar hat schnell Probleme mit dem Rhythmus und der Schrittfolge. Das Paar im Ehebett. Der Mann nimmt seine Perücke ab und parkt sie auf einem Styroporkopf. Er beginnt, seine neben ihm liegende Frau zu streicheln. Diese beschwert sich: „Sei doch nicht immer so schnell!“ Er legt sich auf sie und beginnt die Kopulation. Seine Gattin ist genervt bis gleichgültig. Er fragt: „Wirste fertig? Ja?“ Sie fängt an, auf unglaubwürdige Art ein wenig zu stöhnen. Unter heftigem Geruckel kommt er offenkundig zum Höhepunkt, sinkt auf sie nieder und fragt schließlich: „War’s schön?“ Sie gibt einen eher enttäuscht klingenden Laut von sich. Er rollt sich von ihr, sie schaltet das Radio und ihre Leuchte aus, meint dann: „Du, ich möchte jetzt gern mit dir reden.“ Er stöhnt und vertröstet sie auf den nächsten Morgen, dreht sich von ihr weg und schaltet sein Licht aus. Die Teenager beim Brettspiel. Ihre Eltern reden auf der Couch über ihre Urlaubspläne. Der Sohn will nicht „schon wieder nach Spanien“, sondern „lieber mit den andern aus der Klasse zur Ostsee“. Der Vater, auch von seiner Frau mit „Vaddel“ angeredet (er nennt sie „Muddel“), erklärt, der Kinder wegen habe man das Haus doch gekauft. Der Sohn meint, „jedes Jahr das gleiche“ würde „langsam langweilig“. Die Tochter möchte in Berlin bleiben, denn: „Hier ist viel mehr Action!“ Vaddel spricht ein Machtwort. Muddel freut sich auf zwei Wochen Ferien. Der Sohn wischt genervt das Spielbrett vom Tisch und geht. Die Tochter lacht. Die Frau bei der Massage. Sie berichtet dem Masseur von ihrem bevorstehenden Urlaub, „da wird’s hoffentlich besser“. Er warnt, zuviel Sonne wäre nicht gut bei Migräne, und sie, Frau Dombrowski, sei doch „schon so wunderbar braun“. Er greift ihr in die Haare. Im Büro des Mannes. Er erzählt, morgen beginne der Urlaub. Als sein Kollege meint, man komme schon ohne ihn aus, reagiert er gereizt – und verständnislos, als der Kollege ihn auffordert, „nicht immer so humorlos“ zu sein. Frau und Kinder hetzen mit Koffern aus dem Mietshaus zum davor parkenden Wagen, neben dem der Mann steht. Eine Nachbarin, die mit ihrem Pudel namens „Schneckchen“ Gassi geht, kommt vorbei, versucht die Familie auszuhorchen und deren Wohnungsschlüssel zu ergattern, um die Blumen zu pflegen und die Post nachzuschicken. Die Dombrowskis lehnen dankend ab, genervt. Hochhäuser und Autoverkehr an der spanischen Küste. Das Urlaubshaus. Das Paar betrachtet das nach seinem letzten Aufenthalt abgebrannte Wäldchen. Vaddel tröstet Muddel und bekräftigt, man lasse sich die Ferien nicht verderben. Sie schimpft auf deutsche Nachbarn. Die Kinder stellen, neben dem verbrannten Areal, Liegestühle auf. Am Strand: Der Mann möchte Kinder und Frau photographieren, letztere wirft ihm vor, er habe „einen Photofimmel“. Er will etwas unternehmen, sie ihre Ruhe haben. Er klagt, sie habe „für nichts Interesse“. Schließlich kann er immerhin seinen Sohn dazu bewegen, ins Schiffsmuseum mitzukommen. Die Familie in einer Gaststätte. Ein Travestiekünstler absolviert einen Playbackauftritt. Die spanische Wirtin kündigt einen Tanzwettbewerb an: Paso doble. Vaddel meint: „Den könn wa am besten.“ Nach einigem Drängen macht Muddel mit. Das Paar bewegt sich von Anfang an höchst ungelenk. Wieder am Tisch, schimpft der Mann, seine Frau habe ihn blamiert, sie sei ihm dauernd auf die Füße getreten, er habe immer gesagt, man benötige mehr Tanzstunden. Eine weitere Travestienummer, bei welcher sich der Herr schnell entkleidet und schließlich seine nur in einen Stringtanga verpackten Geschlechtsteile vor Vaddel herumschenkt und diesen – dem das sichtlich peinlich ist – nötigt, ihm auch noch dieses Kleidungsstück vom Körper zu ziehen. Aus dem Hintergrund beobachtet ein junger Südländer das Geschehen. Im Ehebett: Auf Vaddels Annäherungsversuche erwidert Muddel, sie habe Migräne „von dieser schrecklichen Tanzerei“. Er läßt sich davon nicht beeindrucken. Sie meint: „Wenn du mich einmal massieren würdest!“ Er: „Ach, du mit deinen komischen Frauenkrankheiten! Die haste immer im richtigen Moment!“ Man beginnt zu streiten, sie beklagt seine Verständnislosigkeit und daß man nicht mit ihm sachlich reden könne, er zeigt sich eifersüchtig auf ihren persischen Masseur. Schließlich startet er noch einen Anlauf zum Beischlaf, sie schreit und erklärt, sie hätte seit langem ihre Orgasmen nur vorgetäuscht, um ihre Ruhe zu haben. Er ist erschüttert. Im Flur belauscht der Sohn das Gespräch. Seine Mutter meint, Vaddel habe es geschafft, daß sie sich „aus Sex überhaupt nichts mehr mache“. Ihr Gatte erwidert: „Woher soll ich denn wissen, was dir Spaß macht, wennde immer nur daliegst wie’n Brett?“ – „Hättste eben ’ne andere heiraten müssen.“ Sie weist auf die Möglichkeit der Scheidung hin. Er erklärt, für die Familie „geschuftet“ zu haben. Sie, das habe niemand von ihm verlangt, er habe „all den Plunder“ gewollt und sei nur zufrieden, wenn alles nach seiner Pfeife tanze. Die Familie schweigend am Frühstückstisch. Die Kinder stehen wortlos auf, gehen zu einer Schafsherde. Parallelmontage: Muddel allein zu Haus, Vaddel auf Stadtbummel. Sie beginnt zu masturbieren. An einem Brunnen diskutieren die Kinder, was bei einer Scheidung aus ihnen würde. Der Junge meint zu seiner Schwester: „Du kommst ins Heim!“ Sie: „Na wenn ick ins Heim komme, kommst du ins Tierheim!“ Er ergreift Partei für seinen Vater, sie für ihre Mutter und schlägt vor, sich etwas auszudenken, damit die Eltern wieder zueinanderfänden. In dem Lokal: eine Tanzdarbietung. Der kleine Südländer taucht wieder im Hintergrund auf, wird vom Wirt auf spanisch offenbar weggescheucht. Vaddel beobachtet dies mißbilligend und geht zu dem Gemaßregelten, der sich als Toilettenwärter entpuppt. Dieser solle sich das nicht gefallen lassen, meint Vaddel. Es stellt sich heraus, daß der junge Mann nicht sprechen, aber hören kann. Er läßt Vaddel an seinem Walkman lauschen und schenkt diesem, als er erklärt, die Musik gefalle ihm, die Kassette. Im ehelichen Bett stellt sich die Frau schlafend. Derart abgewiesen, befriedigt sich ihr Gatte selbst. Wieder daheim, erklärt „Frau Gabriele“ ihrem Masseur, sie habe seine Massagen „so vermißt“ und erzählt, wie enttäuschend der Urlaub verlaufen sei. Er – „ich heiße übrigens Alexander“ – bemerkt, Verspannungen wie sie sie habe, kämen manchmal auch vom falschen Partner. Sie erwidert: „Hast ja recht!“ Tanzstunde: Die Dombrowskis haben wieder Probleme. Nachdem sie von der Lehrerin zurechtgewiesen wird, schreit Gabriele erst diese an, dann ihren Mann und geht. Nach einem Moment der Ratlosigkeit tanzt er allein weiter. Gabriele weint – wie man schließlich erfährt, bei ihrem Masseur. Sie erklärt, sie wolle und könne nicht mehr. Man kommt sich näher, küßt sich. Allein daheim, erzählt Vaddel seiner fragenden Tochter, ihre Mutter wäre nach der Tanzstunde noch mit Freunden weggegangen. Nachdem er schon lange rauchend gewartet hat, kommt Gabriele. Sie will sich ihm erst am nächsten Morgen erklären. Beide werfen einander Egoismus vor. Schließlich ruft sie: „Ja, ich hab mit ihm geschlafen!“ Er verläßt die Wohnung, fährt im Auto. Die Tochter Tanja tröstet ihre Mutter. Der Vater hat eine Prostituierte aufgetan (am Bahnhof Tiergarten), die ihm für fünfzig Mark, aber nur mit Gummi zu Diensten sein möchte. Als er protestiert, will sie eine Ausnahme machen – um endlich Feierabend zu haben. Der erworbene Beischlaf gestaltet sich nicht wie gewünscht, Vaddel beschimpft die Hure und schlägt sie schließlich, diese schreit. Sie schimpft zurück, er weint. Im Büro wird er von seinem Kollegen geweckt und erzählt ihm, er könne seiner Frau nicht mehr in die Augen sehen. Während das Gespräch der beiden Männer noch zu hören ist, sieht man, wie Gabriele vom Einkaufen in ihre Küche kommt und dort einen Zettel vorfindet, auf dessen Inhalt sie mit Kopfschütteln reagiert. Später zeigt sie ihn Tanja, die ihn laut liest: Vaddel Erich ist auf unbestimmte Zeit nach Spanien gefahren, er müsse „über vieles nachdenken“. Gabriele erklärt, sie habe sich in ihren Masseur verliebt. Tanja meint, jetzt könne sie ihren Vater verstehen. Der Sohn stößt hinzu und wird über die Situation informiert. Er schreit: „Du bist vielleicht ’ne Mutter!“ Gabriele bittet ihre Tochter, mit ihm, Christian, zu reden. Tanja nimmt dazu erstmal einen Zug aus Mutters Zigarette. Seine hinter der verschlossenen Zimmertür auf ihn einredende Schwester ignorierend, übt Christian vor dem Spiegel Karateposen. Erich allein in Spanien. Er unternimmt einen rüden, ungeschickten Annäherungsversuch an eine Dame, welche sich sonnt. Eine Blondine singt, stirnkräuselnd beobachtet vom Wirtspaar, in der Gaststätte zur Gitarre auf spanisch. Erich fragt die Kellnerin nach dem Toilettenjungen. Diese erklärt, Miguel sei entlassen worden. Eine einsame, schwer schwäbelnde Urlauberin versucht, sich an den deutlich desinteressierten Erich heranzumachen. Gabriele stellt ihren Kindern Alexander vor. Christian ist abweisend, Tanja will wissen, ob Alexander ihre Mutter heiraten wolle. Erich beendet den Annäherungsversuch der Schwäbin mit einem Hinweis auf seine angeblich ebenfalls in Spanien weilende Frau. Am Strand trifft Erich Miguel. Gabriele arbeitet als Alexanders Sprechstundenhilfe. Nachdem die letzte Patientin gegangen ist, turteln sie miteinander. Erich und Miguel verbringen Zeit miteinander. Im Bett erzählt Gabriele Alexander, tanzen wäre früher eine Leidenschaft von ihr gewesen, aber ihr dickköpfiger Mann habe ihr den Spaß daran verdorben. Gern mache sie Eurythmie. Sie erklärt ihm, was das ist und demonstriert es ihm, während er eines seiner Gedichte vorliest. Erich erfährt von Miguel, daß dieser ganz allein sei. Gabriele und Alexander streicheln einander. Er fragt sie, ob sie am nächsten Tag eine Stunde früher als üblich in seine Praxis komme könne – „Putzfrau ist krank“. Tanja hat sich von einem Jungen auf seinem Moped nach Hause bringen lassen. Christian stemmt vor dem Spiegel Gewichte. Die Tochter weist ihn durch die verriegelte Tür darauf hin, Muddel käme bald nach Hause, man müsse noch die Küche aufräumen. Erich und Miguel kommen sich, allein im Swimmingpool der Ferienanlage, näher. Miguel zieht Erich das Toupet vom Kopf und wirft es weg. Die beiden Männer küssen sich, zum Entsetzen zweier älterer deutscher Paare, welche die Szene beobachten: „Schweinerei! Polizei!“ Alexander, Gabriele und Tanja beim Brettspiel. Erich kommt, ohne Toupet, aber mit Miguel. Alexander geht schnell. Durch die einen Spalt weit geöffnete Tür belauscht Christian die Szene, in der Erich seinen neuen Freund vorstellt und erklärt, dieser solle nun erst einmal bei ihnen wohnen. Gabriele ist entsetzt. Erich: „Wenn du deinen Perser hast!“ – „Was sollen das heißen? Das kannste überhaupt nicht miteinander vergleichen!“ Wenn Miguel einziehe, ziehe sie aus. Christian knallt die Tür zu. Im Büro berichtet Erich seinem Kollegen von der neuen Situation, einschließlich seines Erstaunens über seine gleichgeschlechtlichen Gelüste. Der Kollege meint: „Ich hab auch so meine Phasen“ – die Männer müßten sich eben gleichfalls emanzipieren. Tanja bemüht sich, Miguel deutsch beizubringen, zu Christians Entsetzen in der heimischen Küche. Er mokiert sich über seinen Vater. Tanja meint: „Wenner in ihn verliebt is!“ Ihr Bruder beschimpft Miguel als „Kanacken“, Tanja Christian als „Neo-Nazi“. Erich und Miguel auf dem Rummel (Frühlingsfest am Lützowplatz), heimlich beobachtet von Christian. Erich wird im Karussell übel. Gabriele und Alexander sprechen über ein Liebesgedicht. Dann zeigt sich: Ihr Sohn sitzt mit im Zimmer, lesend. Auch auf ihre Aufforderung hin mag er nicht nach Hause gehen: „Ich will nicht zu den Schwulen!“ Gabriele: „Wie sprichst du denn von deinem Vater?!“ Man streitet, Christian geht. Tanja lehrt Miguel deutsch, Erich sitzt daneben und bastelt an einem Schiffsmodell. Christian kommt, geht schweigend in sein Zimmer, Erich hinterher. Er versucht eine Aussprache. Sein Sohn gibt dem „Scheiß Spanier“ die Schuld am Zerbrechen der Familie. Erich bittet Tanja, mit ihrem Bruder zu reden. Sie wirbt um Verständnis für ihre Mutter. Alexander und Gabriele beim Sex. Er drückt ihren Kopf von seiner Brust in Richtung seines Unterleibs. Sie sträubt sich, man streitet. Gabriele empört: „Das hat ja nich mal mein Mann von mir verlangt!“ Miguel kommt ins Schlafzimmer, wo Erich bereits im Bett liegt. Dieser reagiert auf Miguels Versuch, einen Beischlaf einzuleiten: „Wir sind hier nicht in Spanien! Du, ich muß dauernd an meine Frau denken.“ Man legt sich, voneinander abgewandt, zur Ruhe. Die beiden Männer treffen im Treppenhaus die aufdringliche Nachbarin. Erich schnauzt sie schließlich an. Vorm Haus begegnen sie der gerade kommenden Gabriele, die dann ihrerseits die Nachbarin – Frau Marquardt – anblafft. Gabriele versucht, ihre Kinder über die Lage auszuhorchen und ist entsetzt, als sie erfährt, daß Miguel in ihrem Bett schläft. Sie erklärt ihrem Sohn, er könne nicht jeden Nachmittag zu Alexander kommen, um dort seine Schularbeiten zu machen. Sie wolle doch eine eigene Praxis eröffnen und er unterstütze sie dabei. „Der ist doch nur froh, dasser ’ne Doofe fürs Bett gefunden hat“, meint Tanja und erhält dafür eine Ohrfeige. Man versöhnt sich aber gleich wieder. Gabriele und Alexander nackt im Bad. Danach möchte sie, daß er ihr „mal richtig“ zuhöre. Er stöhnt: „Schon wieder diskutieren?“ Sie will endlich ihre eigene Praxis eröffnen, er soll ihr das Geld borgen. Er findet, sie könne doch weiter bei ihm arbeiten. Gabriele melancholisch am heimischen Kamin. Erich und Miguel wenig erfreut in einer Herrenbar. Zwei an der Theke sitzende Transvestiten unterhalten sich über das Paar, einer von beiden gerät über Miguels Anblick in Wallung. Miguel flirtet mit ihm, der ihn schließlich zum Tanzen auffordert – was Erich gleichgültig hinnimmt. Auf der Tanzfläche kommen sich die beiden sehr schnell sehr nahe. Erich sucht bei der neugestylten Gabriele in Alexanders Praxis um eine Massage nach: „Mein Kopf – vielleicht hab ich auch Migräne.“ Sie nimmt sich seiner an – im Unterrock. Als Alexander dies sieht, wirft er beide raus, worauf sie mit Lachen reagieren. Gabriele und Erich im Auto auf einer Großstadtstraße (Kaiserdamm), das Gespräch hört man aus dem Off: Er beteuert, er stehe jetzt zu seinen Gefühlen und finde es toll, daß sie sich beruflich selbständig machen wolle. Sie glaubt, er habe sich mit dem Spanier nur deshalb so gut verstanden, weil dieser ihm nicht widersprechen konnte. Außerdem sei sie jetzt emanzipiert. Ihren Kindern, die beim Brettspiel sitzen, verkünden sie ihre Versöhnung und daß sie sogar miteinander verreisen wollten – ohne den Nachwuchs. Sie in Männer-, er in Frauenkleidern tanzen beide in Spanien ausgelassen auf einer Terrasse. Dazwischengeschnitten Bilder von Miguel mit seiner neuen Eroberung, der Nachbarin mit ihrem Hund, dem muskelanspannenden Sohn vor dem Spiegel, der Tochter mit ihrem Moped-Freund, Alexander mit einer neuen Dame. Schlußtitel.