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Mustafa Iskandarani, Beate Hasenau

 

Tiergarten

Inhalt (ENTHÄLT SPOILER) 

Abwechselnd sieht man einen leuchtenden Kandelaber bei Nacht, einen Park bei Tag, Lichter im Dunkeln. Dazwischen eine Person, die, das Gesicht abgewandt, am Ufer einer Schleuse liegt, ein Arm fällt herab. Ein Ausflugsschiff in der Schleuse. Schließlich der Filmtitel. Eine junge Frau mit kurzen blonden Haaren nimmt ihre Brille ab. Ein Paar auf einer Wiese. Im Off liest eine Frau, diese gesamte Sequenz über, ein Gedicht. Die Frau blickt sich um, sieht weitere Paare. Schließlich sieht man: Sie sitzt auf einer Bank und schreibt, hält inne, schreibt weiter. Sie läuft an einer Kanalufermauer entlang, im Hintergrund fährt die Berliner S-Bahn, die Frau an der Schleuse (Tiergartenschleuse des Landwehrkanals), sie betrachtet angespülten Unrat, wirft von einer Brücke selbst etwas ins Wasser. Sie läuft weiter durch den Park, steht wieder auf der Brücke, betrachtet die Schleuse, hinter der die S-Bahn den Kanal überquert, passiert im Park eine Bank, auf der ein Mann liegt. Im heimischen Wohnzimmer berichtet die Frau ihrem Mann: „Hör mal, ich hab heute zwei Gedichte geschrieben, ist das nicht toll?“ Im Park fühle sie sich „immer unheimlich inspiriert“. Der Gatte möchte lieber die Hauptausgabe der Tagesschau sehen und mit Karin nicht „dasselbe Thema immer wieder durchkauen“. Er erklärt, er habe „keinen Nerv für Gedichte, für Liebesgedichte schon gar nicht“. Karin weist darauf hin, Liebe spiele in jedem Leben eine Rolle. Im Ehebett: Karins Annäherungsversuche werden von ihrem Mann damit abgeblockt, daß er die „Wirtschaftswoche“ liest, später dreht er sich zum Schlafen von ihr weg. Karin allein beim Frühstück, sie blickt aus dem Fenster. Dazwischengeschnitten eine breite Straße (Straße des 17. Juni), Autoverkehr an einem Platz (Großer Stern). Ein südländisch aussehender Mann wartet im Park, ein anderer lagert auf dem Rasen. Ein Haufen toter Fische im Gras, der erste Mann betrachtet sie, Karin geht vorbei. Wieder steht sie auf der Brücke an der Schleuse, der Mann kommt und stellt sich neben sie. Beide haben kurz Blickkontakt, dann geht er. Karin steigt von der Brücke hinab, der Mann folgt ihr. Sie läuft einen Weg zwischen niedrigen Büschen entlang, welcher sich als Sackgasse erweist, kehrt um. Sie sitzt am Kanalufer, der Mann läuft vorbei. Sie sitzt auf einer Bank und raucht, der Mann beobachtet sie. Karin im Bett. Sie wacht auf, denkt an die Begegnung mit dem Mann. Zwei Südländer in einem schäbigen Zimmer, die Badewanne dient offenbar als Schlafstatt. Ein junger Mann mit umgehängtem Gepäck lehnt an einer Laterne. An einer anderen unterhalten sich zwei offenbar käufliche Damen miteinander: die eine überlegt, ob sie ihren Preis nun erhöhen oder senken solle, sie komme nicht mehr auf ihren Schnitt. Ein Biertrinker auf einer Bank. „Mensch, da kommt der Erich schon wieder!“ ruft die ratlose Prostituierte und versteckt sich hinter einem Baum. „Nächsten Monat machen wir ganz bestimmt diese Kreuzreise, da erholen wir beide uns prima. Aber vorher mußte noch ’n bißchen was verdienen“, meint ein Mann (offenbar bewußter Erich) zu der Prostituierten, die neben ihm rauchend auf dem Bett liegt. Sie erwidert, das verspreche er ihr schon seit drei Jahren, aber immer komme etwas Neues dazwischen. Der Mann legt sich auf sie. Karin streicht ihrem Gatten über den Kopf, dieser weist sie zurück. Eine Frau in einem Badezimmer tupft ihre Armbeuge ab, wankt – offenkundig hat sie sich gerade Rauschgift gespritzt. Ein Mann auf einer Parkbank, Karin setzt sich neben ihn. Sie mokieren sich über Angler am Kanal. Karin bemerkt, sie habe über Grausamkeiten gegenüber Tieren sogar schon ein Gedicht geschrieben und dieses ans Fernsehen geschickt: „Kennen Sie Grimzeck?“ (Sie meint den seinerzeit sehr bekannten Bernhard Grzimek.) Der Herr erwidert, er gehe gern in den Zoo, aber noch lieber in den Tiergarten, denn dort sehe man Menschen. Er sei ein Menschenfreund, „und die armen Ausländer, die erobern mein Herz im Sturm“. Karin geht. Der junge, bepackte Mann nimmt ihre Stelle ein, er spricht mit amerikanischem Akzent. Nach einer kurzen Konfrontation versöhnt man sich wieder, und der erste lädt ihn in seine Wohnung ein. Die beiden gehen. Dazwischen sieht man, wie eine ältere Blondine einen jungen Südländer, der auf einer Bank sitzt, mit etwas bewirft. Dieser lockt kurz darauf den Hund einer älteren Frau fort, um ihn ihr dann wiederzubringen und eine Belohnung zu kassieren. Die schäbige Unterkunft, wo er in der Badewanne schläft. Der Amerikaner und der Menschenfreund miteinander im Bett. Dann letzterer vor einer Art Hausaltar, er betet, setzt seinem Gast eine Kapuzenmaske auf, dieser kostümiert sich, weitgehend nackt. Man sieht, wie die Ausländer den Tag verbringen. Der Menschenfreund läßt sich von dem Amerikaner auspeitschen. Ersterer wird, mit einem älteren Herrn, von einem Lkw-Fahrer von seinem Wagen fortgescheucht. Die Prostituierte des Zuhälters Erich und die Rauschgiftkonsumentin stehen an der breiten Straße, offenbar ist erstere von ihrem „Macker“ um verstecktes Geld erleichtert worden. Diese redet der anderen zu, die Drogen aufzugeben, aber: „Wenn ick nich ab und zu mal ’nen Schuß hätte, würdick dit jar nich mehr checken!“ An der Straße in der Dämmerung. Ein Mann kommt mit dem Auto, steigt aus, sieht den im Park lagernden Amerikaner. Ein Schnauzbärtigerer spricht ihn an, fragt, wie es wär „mit uns beiden“. Der Autofahrer weist ihn ab, streift durch den Park. Ein weiterer Mann fragt den Amerikaner, ob er Lust habe, „Sex zu machen“. Dieser nickt. Der Autofahrer geht zu seinem Wagen zurück. Impressionen aus dem dunklen Park. Der Amerikaner wäscht sich am Kanal. Karin probiert vor einem Spiegel verschiedene Perücken aus. Dazwischen sieht man: Eine rothaarige Frau holt aus ihrem gutbestückten Kühlschrank eine Flasche. Die Drogenkonsumentin auf ihrem Balkon. Die Rothaarige auf ihrem Balkon, trinkend. Karin sitzt im Park auf einer Wiese und schreibt, der Amerikaner spricht sie an, möchte mit ihr Frisbee spielen. Er erzählt, er habe „raus“ gemußt aus Amerika. Sie meint, das könne sie nachvollziehen: Daß man mal raus muß. Sie sorgt sich aber, daß er im Park campiert: „Das ist doch gefährlich!“ Sie komme nur am Tag, abends hätte sie Angst. Der Amerikaner legt sich neben sie, versucht mit ihr anzubandeln, sie schreibt unbeeindruckt weiter, aus dem Off hört man ein neues Gedicht. Die Rothaarige auf ihrem Balkon, mit einem Mikrophon probt sie das Entgegennehmen von Ovationen. In ihrem Wohnzimmer sitzt sie vor einem großen Kuchenteller, ißt ein Stück, dann ein anderes. Sie krabbelt betrunken auf den Balkon, wo diverse Flaschen herumstehen, torkelt durch den Park, liegt mit einer Flasche in den Armen auf dem Bett. Beim Abendessen macht Karin ihrem Mann Vorwürfe: Sie fühlt sich vernachlässigt, seine Liebe scheint ihr erkaltet, er interessiere sich nur noch für seine Mutter und seine Arbeit. Im Hintergrund läuft Werbefernsehen. Er meint: „Luxus macht doch Spaß, oder?“ Sie redet lieber vom Park und daß ihr Gatte nie mit ihr dorthin gehe. „Nu reicht’s mir aber langsam mit dir!“ ruft er schließlich. Sie erwidert: „Du bist doch schuld an allem, und mir reicht es schon lange!“ Sie verläßt mit ihrem Teller das Zimmer. Eine junge Frau an einem Tresen mit Plattenspielern. Zwei stark geschminkte junge Damen, die eine barbusig, auf einer Couch. Ein Mann betritt das Etablissement, der Menschenfreund bedient ihn, nur mit einem kleinen Lendenschurz bekleidet. Er holt die Barbusige, die, wie man sieht, als sie aufsteht, völlig nackt ist. Sie gesellt sich zu dem Gast. Schließlich drängt sich diesem auch die andere auf, zieht mit ihm ab. Die Nackte ist ebenso pikiert wie der Menschenfreund. Die Drogenkonsumentin in ihrer Küche. Sie sieht ihrem Sohn bei den Schularbeiten zu. Beide blaffen sich an. Damen warten im und am Park, kabbeln sich mit Männern. Karin auf einer Bank. Zwei junge Südländer setzen sich zu einer Prostituierten auf die Bank, diese gibt ihnen Zigaretten, dann flüchtet sie. Die ältere Blondine schläft auf einer Bank, eine andere Frau versucht sie wachzurütteln. Karin zu ihrer Banknachbarin: „Es wird immer schlimmer mit den Ausländern hier.“ Ihr Mann wolle alle abschieben, aber das fände sie nun auch wieder nicht richtig. Die Blondine und die andere Frau kommen sich näher. Karin beklagt, „was sich hier an Lotterliesen rumtreibt“. Dann weist sie auf den Amerikaner hin, der hier campiere: „Das ist ja auch ein bißchen komisch.“ Sie will ihn loben, da stiehlt er ein Fahrrad. Karin ist entsetzt. Die Banknachbarin verabschiedet sich mit Handschlag. Die Prostituierte möchte Feierabend machen, ihr Zuhälter läßt sie nicht. Die ältere Blondine und der Amerikaner verstehen sich gut. Karin gesellt sich zu ihrem Mann, der im Bademantel auf der Couch sitzt. Er küßt sie und erklärt: „Ich geh schlafen.“ Die Prostituierte hat mit ihrem Zuhälter fertiggeturtelt, gibt ihm Geld, er fährt fort. Der junge Ausländer wird von dem, der ebenfalls in der Badewanne schläft, aus dieser hinausgeworfen. Zu seinem Gastgeber meint er, er könne „nicht Männer ficken“, warum dieser ihm kein Geld borge. Ein junger Mann sitzt in der Unter- oder Badehose auf seinem Balkon und prüft seine Muskeln. Er schaut zu zwei Männern herüber, die auf einem Nachbarbalkon sitzen, stemmt Hanteln, setzt sich eine Spritze. Karin läuft an der rothaarigen Alkoholikerin vorbei, diese kritisch beäugend. Letztere stolpert über den auf einer Wiese liegenden Ausländer und macht sich sofort an ihn heran, mit der Frage: „Bist du Türke?“ Die ältere Blondine reißt Karin einen Ring vom Ohr und läuft weg. Der Ausländer erzählt über die vielen Huren in seiner Heimat. Die Alkoholikerin zerrt ihn ungeduldig ins Gebüsch. Als sie kurz darauf wieder herauskommen, läuft sie schnell zum nächsten, diesen wiederum fragend, ob er Türke sei. Dämmerung. Prostituierte warten, die Alkoholikerin stolpert weiter durch den Park, gerät wieder an den Ausländer, der für seine Dienste Geld will. Sie legt sich auf ihn, er bestiehlt sie, stößt sie fort. Die Blondine und der Amerikaner campieren gemeinsam, die Alkoholikerin lockt ihn zu sich. Karin unschlüssig daheim. Parkimpressionen. Der Ausländer und der Amerikaner unterhalten sich, letzterer jetzt auf dem gestohlenen Rad. Die Blondine, welche zudringlich wird, wird von einer Prostituierten beschimpft und zu Boden geworfen. Auch Karin steht auf der Brücke in der Dämmerung, der Ausländer will sie küssen, sie gibt schließlich nach. Ein Afghane gerät an einen Herrn, zwei Prostituierte unterhalten sich. Die Blondine beschimpft einen Schwulen: „Der janze Tiergarten is verseucht! Tunten und Kanacken!“ Der Menschenfreund ist auf Kontaktsuche – wenig erfolgreich, schließlich wird er niedergeschlagen. Der Ausländer möchte die Dienste der Drogenkonsumentin in Anspruch nehmen, hat aber nicht genug Geld. Die Alkoholikerin trinkt auf ihrem Balkon, auch die Drogenkonsumentin und Karin sind allein zu Haus. Karin sitzt wieder im Park und dichtet. Ein alter Mann spricht sie an, rezitiert Goethe. Die Drogenkonsumentin beim Hausputz, sie setzt sich einen Schuß, masturbiert in der Badewanne, himmelt auf ihrem Bett liegend das Photo eines Mannes an. Ihr Sohn schleicht herein, mit einer Monstermaske und großen Handschuhen angetan, will sie erschrecken, beobachtet sie dann aber und nimmt die Maske ab. Seine Mutter trommelt verzweifelt auf das Bett. Er geht. Abends kommt er zu ihr, gibt ihr offenbar einen Gute-Nacht-Kuß. Der Hantelstemmer in der Küche mit seiner Mutter, diese spricht aus dem Off über ihn: „Ach, es ist schrecklich: Nie geht er zu seinem Unterricht, immer hat er nur diese Turnerei im Kopf.“ Er entpuppt sich als sprachbehindert oder gehörlos, reagiert auf ihre Vorhaltungen jedenfalls mit unartikulierten, wütenden Lauten. An ihn gerät die Alkoholikerin, die wieder durch den Park stolpert, dann sitzt sie mit dem schnauzbärtigen Schwulen in einem Gartenlokal. Beide ziehen miteinander ab, verschwinden schnell im Gebüsch. Erst im Nachhinein wird ihr bewußt: „Das war ja gar kein Türke!“ Sie torkelt weiter durch den Park. Karin melancholisch zu Haus. Dann im Park, der Sprachgestörte setzt sich zu ihr auf die Bank. Sie geht, er folgt ihr, sie verbittet sich das. Aus dem Off noch ein Gedicht. Sie schminkt sich. Der Sprachgestörte liest fast nackt auf dem Balkon eine Bodybuildingzeitschrift, seine Mutter beobachtet ihn dabei. Er trainiert. Sie putzt, findet dabei seine Mittelchen. Sie stellt ihn zur Rede, er wirft sie aus dem Zimmer. Weiteres Training. Die Blondine streift durch den Park und beschimpft Schwule und Ausländer, ein Mann verscheucht sie, „Tüten-Ursel“, weil sie das Geschäft störe. Die Drogenkonsumentin zu Besuch bei ihrer Kollegin, deren Zuhälter wirft sie raus, schlägt dann seine Ernährerin. Diese prügelt zurück. Die Blondine wühlt in einem Mülleimer. Der Menschenfreund und der Alte treffen sich. Dem Amerikaner wird das gestohlene Rad geklaut. Der Ausländer versucht, es für fünfzig Mark zu verkaufen. Eine füllige Frau erwirbt es. Der Menschenfreund und der Alte sprechen über mögliche männliche Sexpartner. Der Amerikaner bemerkt, daß er bestohlen wurde. Das überlebensgroße steinerne Standbild zweier Athleten (am Olympiastadion). Der Sprachgestörte auf der Tribüne eines Schwimmbads (Olympia-Schwimmstadion), ein Schwarzer spricht ihn auf seine Tätowierung an, eine Unterhaltung scheitert. Die Blondine und der Ausländer streiten, er schubst sie von der Bank. Der Menschenfreund drängt sich dem Zuhälter auf. Dieser erfährt von der Drogenkonsumentin, daß sich seine Marion schon lange nicht mehr auf dem Strich habe blicken lassen. Parkimpressionen und offenbar Erinnerungen der Blondine, unter anderem wie der Ausländer sie vergewaltigte. Die Alkoholikerin im nächtlichen Park. Der Ausländer beobachtet einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Karin liest etwas daheim. Die üblichen Kontakte und Kontaktversuche im Park. Der Sprachgestörte mit einem Schwarzen auf der Couch. Er küßt ihn. Seine Mutter kommt herein, ist entsetzt. Die Männer gehen. Der Ausländer spricht eine ältere Frau an, bietet ihr Geld, verschwindet mit ihr in den Büschen. Karins Mann liest den „Tagesspiegel“. Sie gesellt sich zu ihm, mit der „BZ“, berichtet: „Lustmord im Tiergarten. (…) Ich möchte wetten, ich hab die da ein paarmal rumlaufen sehen.“ – „Die bekannte Kabarettistin Renate Ratenau wurde in den frühen Morgenstunden erdrosselt an der Tiergartenschleuse gefunden.“ Ihr Mann meint, die Frau habe nichts Besseres verdient. Im Hintergrund läuft Werbefernsehen. Die Prostituierte und ihr Zuhälter streiten. Sie flüchtet sich zu dem Alten, der ihr Obdach anbietet. Karin im Park. Karin im Bett, sie denkt an Begegnungen mit Männern im Park. Die Prostituierte bei dem Alten, er findet, sie müsse ein neues Leben anfangen. Beide klettern auf ein Hausdach und laufen über dieses, er zeigt ihr die Aussicht (Passionskirche, Bergmannstraße). Wieder in der Wohnung erklärt sie, sie könne nicht bei ihm bleiben. Sie kehrt zu ihrem Zuhälter zurück. Der Amerikaner und der Menschenfreund werben die Drogenkonsumentin und den Alten im Tiergarten für eine erotische Show an. Karin macht das Bett, verabschiedet ihren Mann. Ein neues Gedicht. Sie verkleidet sich. Der nächtliche Park. Die erotische Show: Die Drogenkonsumentin offenbar als Hexe, über die Gericht gehalten und die vergewaltigt wird. Dazu parallel montiert: Karin im dunklen Park, nach Mitternacht. Sie begegnet ihrem verkleideten Mann. Er erwürgt sie. Schlußtitel.